100x100m!!

                                                                                             Ostereier-Bahnenzähl-Abakus !

                                                                                                    Ausdauer-Monsta!

                                                                                                    Es ist vollbracht!

Unglaubliche 100x100m oder 400 Bahnen im Hallenbad oder fast 10000 Armzüge oder unzählige Beinschläge…über vierStunden im Becken, dann erst,  ganz langsam, begannen die 20 Triathleten/Innen zu realisieren, was sie gerade geleistet haben.

Angelika, Andy, Astrid, Bernhard, Chris, Claus, Frank, Heiko, Herbert, Horst, Maren, Michi, Moritz, Roland, Rudi, Sabine, Sepp, Thorsten, Tom und Wolfgang trotzten den verschiedensten Widrigkeiten im Wasser und konnten nach gut vier Stunden erschöpft aber glücklich aus dem Becken steigen. Ging es bei diesem extrem langen Schwimm-Event ja nicht nur um eine starke Physis, nein auch der Kopf spielte eine entscheidende Rolle um diese 10000 Meter durchzuzuiehen und nicht vorzeitig aufzugeben! So hatten alle Teilnehmer/Innen irgendwann einen Durchhänger und man zweifelte schon auch an der Sinnhaftigkeit einer derartigen Sache. Doch nun nicht aufzugeben und sich bis zum Ende durchzukämpfen, darin besteht ja eben auch der Reiz derartiger Ausdaueraktionen.  Mit der Dauer der Veranstalltung (und auch Dank der Sichtbarkeit des Fortschritts durch den Ostereier-Bahnenzähl-Abakus !)  begann man aber allmählich zu realisieren, daß das Erreichen des Ziels durchaus möglich ist. Auch die Tatsache, dass so viele von uns  sich an diese Strecke heranwagten, stellte eine nicht zu unterschätzende Motivationshilfe dar. Vor allem Wadenkrämpfe beim Abstoßen nach den Wenden bereiteten einigen mittelgroße Probleme und nach 7500 Metern  wurden die Arme immer schwerer und die Armzüge immer kürzer. Das zunächst kaum vorstellbare Ziel vor Augen, wurde auf die Zähne gebissen und die letzten Bahnen absolviert. Sicherlich auch vom Gedanken an die nachfolgende Pizza, etc.., motiviert , konnten alle selbständig das Wasser verlassen. Eine schnelle Dusche und dann ab in die Stadt, wo uns Vincenzo schon erwartete. Überglücklich ließ man das Ganze nochmals Revue passieren, die persönlichen Eindrücke wurden ausgetauscht, während die Pizza, das Rissotto…und elektrolytische Getränke (Bier) die Kohlehydratspeicher wieder auffüllten. In den folgenden Tagen kann sich das Erlebte setzen, ich bin aber überzeugt, daß einige schon an eine Neuaflage denken .

Tja, so sind sie halt, die Triathleten/Innen!

 

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