Initiative will Schwimmunterricht an Landshuter Grundschulen stärken

Zum kommenden Schuljahr wird in Landshut eine Initiative zur Stärkung des Schwimmunterrichts an Grundschulen ins Leben gerufen: Dazu arbeiten künftig zwei Schwimm-Lehrkräfte direkt im Stadtbad. Das neue Konzept stellte Schulrat Christian Schießl vom Staatlichen Schulamt kürzlich vor. Der Hintergrund ist die steigende Zahl an Nichtschwimmern: Laut einer Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2022 kann jedes fünfte Grundschulkind nicht schwimmen. Für Schulen und Lehrkräfte wird der Schwimmunterricht damit zunehmend zur Herausforderung.

Bereits seit einigen Jahren unterstützt der Schwimmclub 53 mit Übungsleitern die Landshuter Schulen; diese Hilfe sei äußerst wertvoll, so Schießl, doch selbst mit dieser stoße der Unterricht an seine Grenzen. Deshalb setzt man nun auf ein neues Konzept. Dafür werden ab dem kommenden Schuljahr zwei zusätzliche Lehrkräfte fest für den Schwimmunterricht eingesetzt, sodass jede Schwimmgruppe von drei Personen betreut wird. Die benötigten Stunden stellt das Schulamt aus der Mobilen Reserve bereit. Zunächst startet die Initiative mit Schulen in der Stadt, aber auch Schwimmwochen im Landkreis sollen folgen.

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Gemeinsam für die Förderung des Schwimmunterrichts: Armin Köberl (Geschäftsführer des AK „Sport in Schule und Verein“), SC-53-Vorsitzende Christine Hauner-Stippler, Schulrat Christian Schießl, Sonja Becker (Sportreferentin der Regierung), die beiden Schwimmlehrerinnen Yvonne Klinger und Christina Meßmer, Eva Strasser (Leiterin des städtischen Schulverwaltungsamts), Stadtbad-Leiterin Jasmin Mineif und Stadtrat Hans-Peter Summer (CSU)

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