Ironman Italy (Langdistanz)

Gutes Wetter, fokussierte Vorbereitung, Topform für Matthias!

Alles war bereitet für einen Wettkampf auf höchstem Niveau über die Langdistanz (3,8 km swim, 180 km bike, 42,195 km run). Julian war nach Cervia mitgereist, um seinen Trainingspartner zu unterstützen. Nun gibt es unzählige Unwägbarkeiten, die so einen Plan vereiteln können. Leider erwischte es Matthias, nach einem sagenhaften Swimsplit von einer Stunde für die 3800 m, als er aufs Rad wechselte. Kurz nach Verlassen der Wechselzone hatte er eine Reifenpanne. Die Reparatur gestaltete sich komplizierter als normal, der Zeitverlust von über 20 Minuten war enorm. Mit Wut im Bauch fegte er mit 40 km/h über die 180 km Strecke. Diese Anstrengung ging auch bei ihm nicht spurlos vorüber. Auf der Laufstrecke als exzellenter Läufer immer mit Vollgas unterwegs, mußte er doch dem hohen Tempo des Radsplits Tribut zollen. Aufgeben war jedoch niemals eine Option für ihn! Julian litt mit seinem Freund beim abschließenden Marathon und am Ende finishte Matthias in 10 h diesen Ironman, der seinen Namen wieder einmal verdient hatte. Es braucht schon eine außerordentliche Psyche, um nach diesem Pech noch so stark ins Ziel zu laufen. Absoluten Respekt und Hut Ab! dafür.

     

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