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SC 53 |
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Die 90er Jahre – der Verein wächstIm Jahre 1987 entschloss sich der SC 53 die Sportart Triathlon in sein sportliches Programm aufzunehmen. Der SC 53 war damit der erste Triathlonverein in Landshut. Bereits nach kurzer Zeit konnte die neue Abteilung erste Erfolge verbuchen und richtete bald selbständig die ersten Wettbewerbe in Landshut aus. Mit dieser Ausdauersportart wurden insbesondere breitere Altersschichten für den aktiven Sport gewonnen. Die 90er Jahre begannen für den Verein wieder mit einem Umbruch. Bei den Neuwahlen im Jahr 1992 stand sowohl der Vereinspräsident, Dr. Heinz Huther, als auch der Vizepräsident, Hermann Haider, nicht mehr zur Verfügung. Bei dieser Jahreshauptversammlung wurde dann auch eine Änderung der Satzung beantragt, um die Vorstandschaft von 3 auf 5 Mitglieder zu erweitern. Die Hereinnahme von Sportleiter und Schriftführer sollte die Belastung in dem zwischenzeitlich fast 1.200 Mitglieder zählenden Verein auf eine breitere Basis stellen und den sportlichen Bereich im Vorstand stärker vertreten lassen. Gewählt wurden Dr. Martin Jockisch als Präsident, Klaus-Peter Eckes als Vizepräsident, Hans Luft als Schatzmeister, Dr. Klaus Bachfischer als Sportleiter und Norbert Döring als Schriftführer. Das folgende Jahrzehnt brachte wieder eine enorme Weiterentwicklung des SC 53 Landshut mit sich. Im Sommer 1992 wurde zunächst als dritte Abteilung unseres Vereins die BeachvolleyballAbteilung gegründet, deren Führung zunächst Guido Braun, ab dem Jahr 1995 dann Roland Held im Wechsel mit Robert Schillings übernahm. Sportlich konnte mit guten einsatzfreudigen und engagierten Übungsleitern ein Anschluss an der Erfolge der Vergangenheit gefunden werden. Die neue junge Nachwuchsmannschaft, die sich bereits in die 1. Mannschaft unter Leitung des neuen Cheftrainers Dieter Leichstring geschwommen hatte, zeigte schon wieder große Erfolge: So qualifizierten sich 4 junge Aktive für den Auswahllehrgang des Bayerischen Schwimmverbandes in München. Christian Bartsch wurde Bayerischer Jahrgangsmeister des Jahres 1993 über 100 m Rücken und Wolfgang Kreuzpaintner nahm an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin teil. 1994 endete dann die Ära Luft. Hans Luft beendete nach 30-jähriger äußerst erfolgreicher Tätigkeit seine Schatzmeistertätigkeit. In diesen 30 Jahren hat er wie kaum ein Anderer die Geschicke unseres Vereins mit unermüdlichem Einsatz geprägt und gefördert. Das Schatzmeisteramt übernahm nunmehr Norbert Döring. Als Schriftführer rückte Manfred Oboth in die Vorstandschaft unseres Vereins nach. Im Herbst 1994 veranstaltete der Schwimmclub 53 Landshut dann sein internationales Schwimmmeeting um den Prof. Vestner-Pokal erstmals in der Halle. Die Umstellung brachte eine enorme Steigerung der Attraktivität unserer traditionellen Heimveranstaltung im Schwimmen mit damals bereits 1.300 Starts, die wir in den folgenden Jahren auf über 1.500 Starts steigern konnten. Diese Mammut-Schwimmveranstaltung hat seither einen äußerst guten Ruf bei vielen Vereinen. Im Frühjahr 1995 wurde dann das Präsidium unseres Vereins wiederum neu gewählt. Nunmehr fungierte neben Dr. Martin Jockisch als Präsident, Hermann Haider als Vizepräsident, Norbert Döring als Schatzmeister, Manfred Oboth als Sportleiter und Elisabeth Talhammer als Schriftführerin. Im Sommer des Jahres 1995 folgte dann ein weiteres Highlight für den SC 53 Landshut als Schwimmveranstalter. Bei der Ausrichtung der Bayerischen Masters-Meisterschaften in Landshut konnten sogar ein Weltrekord und 2 Europarekorde verzeichnet werden. Auch unsere eigenen Vereinsschwimmer waren hier sehr erfolgreich. Veronika Wagner wurde Bayerische Meisterin in der AK 20 über 50 und 100 m Rücken. Sebastian Moser siegte in seiner Altersklasse über 100 m Schmetterling und Prof. Milsch holte sich den Titel über 50 m Schmetterling. Bei den Deutschen Masters-Meisterschaften in Regensburg erreichte Stefan Königer sogar die Deutsche Vizemeisterschaft in seiner Altersklasse über 100 m Rücken. Tanja Talhammer, wurde Deutsche Meisterin im Schwimm-Fünfkampf der Jugend C. Willy Becher wurde bayerischer und schließlich auch deutscher Meister im Triathlon in seiner Altersklasse. Ebenfalls im Jahre 1995 konnte dann eine weitere Abteilung in unserem Verein gegründet werden. Unter der Führung von Gitti Fuchsgruber wurde die Sprungabteilung ins Leben gerufen. Im Herbst 1995 stand dann der erneute Wechsel des Cheftrainers an. Neuer Cheftrainer wurde Dominik de Stefano, der diese Aufgabe zunächst mit Michael Artinger ab Sommer 1996 dann mit Max Mayerhofer und schließlich ab Herbst 2000 mit Zoltan Tömör, schließlich mit Manfred Oboth wahrnahm. Auch in den Folgejahren konnten wir für unseren Schwimmclub 53 Landshut wieder große Erfolge verbuchen. Im Jahr 1996 holte sich Tanja Talhammer die Deutsche Vizemeisterschaft im Schwimm-FünfKampf der Jugend B. Patrick Döring wurde bayerischer Meister im Schwimm-Fünf-Kampf der Jugend C. Ebenfalls im Jahr 1996 konnten wir in organisatorischer Sicht einen entscheidenden Schritt voran tun. Unter maßgeblicher Unterstützung des Oberbürgermeisters Josef Deimer sowie des Sportamtsleiters Alois Schloder konnten wir eine entscheidende Verbesserung unserer Trainingszeiten im Hallenbad erreichen. Endlich standen jugendgerechte Zeiten Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag jeweils ab 18 Uhr zur Verfügung. Dies ist letztlich das entscheidende Kriterium für die erfolgreiche Durchführung der Jugendarbeit unseres Vereins. Auch das Jahr 1997 brachte gute sportliche Erfolge für unseren Verein. Tanja Talhammer konnte nunmehr die Deutsche Meisterschaft im Schwimm-Fünf-Kampf der Jugend B erringen. Franz Gärtner wurde süddeutscher Vize meister über 100 m Brust in Sindelfingen. Regina Eibl und Michael Steckermeier wurden bayerische Jahrgangsmeister im Kunstspringen und Roman Huber jun. und sen. nahmen nach dem Jahr 1995 bereits zum zweiten Mal an der Weltmeisterschaft im Triathlon teil. Die herausragende Schwimmerin und das Aushängeschild des SC 53 Landshut war in diesen Jahren sicherlich Tanja Talhammer, die im Sommer 1997 bei der niederbayerischen Meisterschaften in Landshut alleine 10 von 12 Titeln in der offenen Wertung als niederbayerische Meisterin für sich gewinnen konnte. Ihre Vorbildfunktion wurde auch unterstrichen durch die 3malige Wahl zur Sportlerin des Jahres in den Jahren 1995 bis 1997. Das Jahr 1998 begann dann mit einem für unseren Verein äußerst traurigen Ereignis. Fritz Schenk, unser Ehrenpräsident, der 33 Jahre als Präsident die Geschicke unseres Vereines geprägt und geleitet hatte, verstarb. Die Neuwahlen des Präsidiums brachten im Frühjahr 1998 wieder eine Veränderung auf der Position des Sportleiters, die nunmehr Max Mayerhofer übernahm sowie der Schriftführerin, die von Gitti Fuchsgruber übernommen wurde. Im Sommer des Jahres 1998 trat Tanja Thalhammer dann erneut bei der Deutschen Meisterschaft im Schwimm-Fünf-Kampf an. Mit nur 0,2 Punkten Rückstand zur Siegerin wurde sie deutsche Vizemeisterin. Im Jahr 1999 sollte es dann allerdings für Tanja Thalhammer reichen. Sie wurde jetzt Deutsche Meisterin im Schwimm-Fünf-Kampf der Jugend A. Patrick Döring war bei diesem Wettkampf in Celle ebenfalls erfolgreich und erreichte die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft im Schwimm-Fünf-Kampf der Jugend B. Ebenfalls im Sommer 1998 konnten wir dann unsere bislang letze Abteilung gründen. Unter der Führung von Jürgen Berlinghof wurde die Tauchabteilung aus der Taufe gehoben.
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